Dienstag, 09. August 2022

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Hilfstransport für ukrainische Feuerwehrwehren

Marschbefehl für die Gerätewagen der Feuerwehren Bamberg und Priesendorf

Nach Anforderung des ukrainischen Generalkonsuls in München führt der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration einen Materialtransporteinsatz durch. Dieser dient der Unterstützung der ukrainischen Feuerwehren und wird durch den polnischen Feuerwehrverband koordiniert und schließlich auch die Materialien von diesem übergeben.

Hierzu wurden am Freitag, den 01. April zwei Gerätewagen aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg zum Transport der Hilfsgüter besetzt und entsendet. Das Ziel Rzeszow in Polen wird nach Zwischenstationen an den Sammelstellen in Lauf und Rohrdorf angesteuert.

An besagtem Morgen traf sich beim Gerätehaus der Löschgruppe 2 der Freiwilligen Feuerwehr Bamberg eine Abordnung, um die Fahrer zu verabschieden, welche sich einem Konvoi aus Transportfahrzeugen verschiedener Feuerwehren aus Bayern anschlossen, um Hilfsgüter für die Kriegsregion in der Ukraine zu liefern.

Die Fahrzeuge stammen jeweils aus einem Kontingent der Katastrophenschutzbehörde des Freistaates Bayern und wurden nach und nach in großer Anzahl an Feuerwehren im ganzen Bundesland überstellt. Die für den Hilfstransport disponierten Fahrzeuge stammen aus der Löschgruppe 2 – Wunderburg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Priesendorf.
Beide Gerätewagen wurden mit jeweils zwei Fahrern besetzt, um die rund 1000 km lange Etappe zum Ziel in Polen sicher zu bewältigen.
Erster Stopp auf der langen Route ist Lauf an der Pegnitz, um dort die Ladung aufzunehmen, die in die Krisenregion geliefert werden soll.

Anwesende Führungskräfte und Personen aus der Regierung sprachen ihren Dank aus und wünschten den Fahrern eine gute und vor allem sichere Fahrt und gesunde Rückkehr am Dienstag, den 5. April. Aufgrund der derzeit herrschenden Coronabeschränkungen im Feuerwehrdienst wurde die Entsendung in kleinerer Runde abgehalten.
Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann bedankte sich für das Engagement der Teilnehmer und richtete Grüße der Kommandanten des Landkreises Bamberg aus. Zudem richtete er Dankesworte an die politischen Vertreter für die Machbarkeit der Hilfeleistung und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Stadt und des Landkreises Bamberg.

Stadtbrandrat Florian Kaiser schloss sich den Worten des Kreisbrandrates an und zeigte sich trotz des ernsten Anlasses dankbar und lobte die stete Bereitschaft der Kameradinnen und Kameraden in Krisensituationen, wie die Ukrainekrise, für die Betroffenen Hilfe zu leisten.

Abgeordneter des Bayerischen Landtages Holger Dremel bedankte sich bei den Fahrern, die die 5-tägige Reise auf sich nehmen und war dankbar auch einen Beitrag zu dem Hilfeleistungskontingent leisten zu können. Auch er wünschte gutes Gelingen und eine gesunde Heimkehr.

Gegen 9 Uhr rollten die Fahrzeuge los und traten in leichtem Schneetreiben die Reise an.