Sonntag, 21. Oktober 2018

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Wehr bewährt sich in Südtirol

Schon vor zwei Jahren hat die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Schlüsselfeld, die aus Feuerwehrdienstleistenden aus Eckersbach, Elsendorf, Schlüsselfeld und Thüngfeld besteht, bei einem Wettkampf in Sterzing in Südtirol das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze erreicht. Dieses Jahr war das Ziel, das Ergebnis im Bronze-Bereich zu verbessern und zusätzlich die Stufe Silber zu erreichen.

Rund 1600 Feuerwehrleute und 1050 Jugendfeuerwehrleute waren der Einladung des Landesfeuerwehrverbandes Südtirol zu den diesjährigen Landesleistungswettbewerben in Meran gefolgt, um sich in mehreren Wettbewerben nach den Regeln des CTIF (Comité Technique International de prévention et d'extinction du Feu) zu messen. Die Teilnehmer kamen aus Südtirol, dem Trentino, Österreich, Liechtenstein und Deutschland.

Bei den beiden Starts der Wettkampfgruppe Schlüsselfeld galt es, neben einem Staffellauf auch einen trockenen, standardisierten Löschangriff aus einem offenen Gewässer schnellstmöglich und vor allem fehlerfrei aufzubauen. Die neun Schlüsselfelder Teilnehmer schafften heuer neben dem schon erreichten Wettkampfabzeichen in Bronze auch das Abzeichen in Silber und errangen somit das höchste in Italien für Ausländer regulär zu erringende Feuerwehrleistungsabzeichen.

Die Vorbereitung und Teilnahme an internationalen Feuerwehrwettbewerben ist eine große Herausforderung. Um sich fit zu machen, wurden rund 300 Stunden in der Freizeit aufgewendet. Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Schlüsselfeld besteht aus regulären Feuerwehrdienstleistenden, die die Wettkampftätigkeit neben dem normalen Ausbildungs- und Übungsdienst und den Einsätzen (68 Einsätze im vergangenen Jahr) absolviert.

Wie der Landesfeuerwehrpräsident von Südtirol, Wolfram Gapp, ausführte, "wird bei einem Leistungswettbewerb all das von den Feuerwehrleuten abverlangt, was sie auch bei einem Einsatz umsetzen müssen. Es geht um Schnelligkeit, es geht um Teamarbeit, bei der sich der eine blind auf den anderen verlassen muss, und es geht um Disziplin". Besonders hervorzuheben sei ebenfalls die Förderung der Kameradschaft und die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren.