Samstag, 15. Dezember 2018

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Abschlussmodul der Modularen Truppausbildung im Abschnitt 2/2

Seit Anfang Juni 2018 treffen sich 22 Kameradinnen und Kameraden regelmäßig zu den Ausbildungen und Übungen im Rahmen des Abschlussmoduls der MTA Ausbildung. Dabei werden zu den verschiedenen Themenbereichen, wie ABC-, Brand- und THL Einsatz, diverse theoretische Unterrichte und praktische Übungen abgehalten.

Zu Beginn wurden den Teilnehmern die Grundlagen und Einsatzgrundsätze innerhalb eines ABC-Einsatzes nähergebracht. Die GAMS-Regel wurde ebenso erläutert, wie auch die Notwendigkeit der Dekontamination. Passend zu diesem Thema wurde, beispielsweise die Einsatzstellenhygiene und die Schwarz-Weiß-Trennung bearbeitet.

Innerhalb der praktischen Ausbildung „Brandeinsatz“ wurden den Teilnehmern beispielsweise die Möglichkeiten der taktischen Belüftung und die Personenrettung mittels Steckleiter aufgezeigt. Auch der richtige Umgang mit verschiedenen Strahlrohren wurde thematisiert.

In einem theoretischen Unterricht wurde das Thema Orts- und Objektkunde behandelt. Hier wurde den Teilnehmern die Grundlagen der Feuerwehr Einsatzpläne vermittelt. Anschließend mussten diese in einer praktischen Übung, aus ihnen unbekannten Einsatzplänen, Fragen und dazugehörige Aufgaben bearbeiten.

Am Ausbildungsabend THL wurde dann an drei verschiedenen Stationen die ganze Bandbreite der technischen Hilfeleistung geübt. Eine Personenrettung aus einem LKW Führerhaus bildete den Anfang. Hier sollte eine bewusstlose Person ohne weitere Hilfsmittel, außer Steckleiter und Spineboard, betreut und anschließend aus dem Führerhaus gerettet werden. An einer weiteren Station bot sich folgende Lage dar: Verkehrsunfall, 1 PKW gegen Gartenmauer, 1 Person ansprechbar und nicht eingeklemmt im Fahrzeug. Die Aufgabe der Gruppe bestand darin, dieses Lagebild mit den Einsatzmitteln eines TSF abzuarbeiten. Als Höhepunkt war natürlich die letzte Station anzusehen. Hier musste mittels hydraulischen Rettungssatz die eingeklemmte Person aus dem verunfallten PKW befreit werden. Hier wurden Zugangsöffnungen geschaffen, das Dach komplett abgenommen und die Person achsengerecht aus dem Fahrzeug befreit. Im Rahmen dieser Station wurden außerdem weitere Möglichkeiten der technischen Rettung, wie zum Beispiel mit Kettenzug (Oslo Methode) , angesprochen.

Nach einer kleinen Sommerpause geht es dann mit einem theoretischen Unterricht mit dem Thema „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“ weiter, eher Ende September die Abschlussprüfung ansteht.